19. April 2016

Stylebook | Das erste Frühlingsoutfit für dieses Jahr


Auf meinem pinterest-board, auf dem ich Inspirationen zu meiner Frühlings- und Sommergarderobe sammle, gibt es, glaube ich, genau einen Pin mit Rock. Im Laufe meines Blog-Daseins habe ich wohl schon ein paar Röcke genäht, aber keinen davon behalten. Irgendwie haben wir eine schwierige Geschichte, wir beiden. 


Grundsätzlich bin ich einfach der Hosentyp, das hab ich ja schon mal erzählt. Wo ich mich im Laufe der Jahre langsam an Kleider herangearbeitet habe - auch, wenn es sich in meinem Kleiderschrank ähnlich wie mit meinen Röcken verhält und ich die meisten davon nicht mehr besitze - tue ich mich mit Röcken besonders schwer. Im Alltag trage ich bestenfalls im Sommer mal ein leichtes, luftiges Modell, aber sonst? Irgendwie finde ich nie den richtigen Schnitt oder Stoff oder Kleidung zum kombinieren...


Nun habe ich mir ein Modell genäht, mit dem ich wirklich glücklich bin. Wie oft ich ihn tragen werde, wird sich zeigen. Aber ich rechne ihm wirklich gute Chancen aus, nicht nur zu besonderen Anlässen aus dem Schrank geholt zu werden. Das Material fällt weich und bequem und durch den seitlichen Reißverschluss ist das Anziehen ebenfalls sehr gemütlich. Eigentlich sitzt der Schnitt hüftig, dafür hätte ich dann wohl eine 38 statt 36 nähen sollen. So endet der Rock kurz unterm Nabel, aber das ist, wie ich finde, ziemlich bequem. Kombiniert habe ich ein schlichtes Top und eine leichte Strickjacke, dazu schwarze Mary Janes, die ich wirklich schon ewig besitze. Ich glaube, ich favorisiere dazu allerdings ein schlichtes weißes Shirt und Zehensandalen. Letztere habe ich, ersteres muss ich mir noch nähen (oder kaufen).


Noch ein Wort zur Kulisse. Ihr habt es vielleicht schon erraten, dieses blaue Häuschen haben wir ebenso geerbt wie die Millionen Vogelhäuser. Übrigens inkl. geblümter Plastiktischdecke und anderen hübschen Einrichtungsgegenständen... Das Häuschen wird noch abgerissen, irgendwann soll da mal ein Bauwagen oder eben ein anderen hübsches (!!!) Gartenhäuschen hin. Aber für Fotos war es die perfekte Kulisse.

Habt's noch hübsch heute!
Eure Carolin

nach der tollen Resonanz auf meinen Post über mein Lachen: ein Outtake extra für Euch! Inkl. hübscher Blümchenwachstuchtdecke der Vorbesitzer ;-).

Dieser Post enthält Werbung.*

Schnitt: MAyana von ki-ba-doo*, den im Schnitt enthaltenen Gurt habe ich weggelassen
Stoff: von Stoff&Stil, es ist dieser hier: Klick, Knöpfe und Paspelband von mira
Strickjacke und Top: h&m
Schuhe: land's end

15. April 2016

home | Simple matters! - My boy's room


Statusreport neues Zuhause - das war das Stichwort meines letzten Posts. Tja, wo stehen wir denn so nach fast zwei Monaten im neuen Heim? Ich würde denken, objektiv gesehen haben wir schon eine ganze Menge geschafft. Subjektiv bin ich momentan eher etwas frustriert. Ich gedenke diesen Zustand durch Schreiben dieses Posts zu ändern - nur so zu Eurer Information. Das ist hier also völlig eigennützig.

Wieso ich also frustriert bin, ist die Frage. Nun, mein Mann sagte vor ein paar Tagen zu mir, ich sei eine absolut unstete Person. Und ich fürchte, darin liegt das Problem. Unstet ist nicht gleichzusetzen damit, dass ich kein Durchhaltevermögen hätte. Aber mein Kopf ist in der Regel immer schon zehn bis zwanzig Schritte vom eigentlichen Zustand entfernt. Und das ist - wohnungsmäßig - nicht viel anders als in anderen Bereichen. Während wir uns also diese Woche in kleinen mühsamen Schritten voran bewegt haben (Ihr wisst schon, die Sache mit "Der Tag braucht mindestens 48 Stunden" und so...), war ich im Kopf schon fünf Kilometer weiter und am Ende völlig frustriert, dass irgendwie nichts, aber auch gar nichts fertig oder wenigstens annähernd gemütlich ist. Die Idee, mit leichtem Gepäck zu reisen (zur Erinnerung: unser Umzugsmotto), kam mir auf einmal ziemlich dämlich vor.

13. April 2016

selfmade | Stoffkörbe nähen

Bevor wir nach Berlin gefahren sind, hatte ich Euch ja versprochen, dass es endlich mal einen ersten Statusreport aus unserem neuen Heim gibt. Diese Woche ist es endlich so weit! Den Anfang macht meine große Liebe zu Stoffkörben, für die ich Euch eine Anleitung mitgebracht habe.


Nach wie vor fehlt es ja an allen Ecken und Enden an passenden Aufbewahrungslösungen bei uns. Vor allem in den Kinderzimmern fliegen Playmobil-Teile, Puppen, Kuscheltiere, Teile der Holzmurmelbahn und Dinos gern wild durcheinander. Und da Aufräumen ja eh immer der Schlacht bei Waterloo gleicht, braucht es praktische, schöne und einfach zu bedienende Lösungen. Und genau deswegen LIEBE ich Kisten und Körbe in allen erdenklichen Ausführungen. Zum Beispiel solche aus Stoff, in die man einfach alles reinstopft und die man zur Not sogar in die Waschmaschine stecken kann.

7. April 2016

Stylebook | in love with my joggingbüx

Ich hege und pflege eine hübsche Vorstellung von mir, wie ich jeden Morgen pünktlich mit dem Weckerklingeln frohen Mutes und ausgeschlafen aus meinem Bett springe, mich in meine lässige und stylishe Garderobe des Tages werfe und geschminkt und frisch frisiert meinen ersten Kaffee trinke. Die schockierende Realität ist die, dass ich nicht aus dem Bett komme, egal wie oft mein Mann ermahnend im Schlafzimmer erscheint, ich mich in irgendetwas hülle, was gerade greifbar ist, mit den Augen auf Halbmast und ungemachten Haaren, die weder hipp undone noch irgendwie frisiert aussehen, die Treppe hinunter schlurfe und grunzend meinen ersten Kaffee entgegen nehme (den nicht ich, sondern mein Mann mir gemacht hat). 


5. April 2016

on tour | 2,5 Tage Berlin


Letzte Woche sind wir das allererste Mal überhaupt zu fünft zu einem richtigen, waschechten Kurztrip aufgebrochen. So mit Ferienwohnung, Essen gehen, Sightseeing - das volle Programm. Ich nehme an, Ihr seid nicht wirklich beeindruckt von meiner Enthüllung *lach*. Aber das ist schon in Ordnung. Zur Erklärung: zu reisen war schon immer mein Traum, auch als Familie und mit unseren Kindern. Mir war immer klar, dass man zu fünft nicht zwingend jedes Jahr eine Weltreise bestreiten kann, aber Kurztrips und zumindest einmal im Jahr irgendwo einen längeren Aufenthalt einzuplanen fand ich durchaus realistisch und machbar. Die traurige Wahrheit ist: wir haben bis heute noch nichtmal einen zweiwöchigen Standardsommerurlaub zusammen verbracht. Das hatte verschiedene Gründe - vor allem finanzielle - an was es allerdings nicht lag, kann ich ganz klar benennen: an den Kindern! Gut, der Prinz war, als er kleiner war, durchaus das, was man einen Stubenhocker nennen kann. Generell sind wir einfach gern zu Hause. Aber es gibt so viel zu sehen und zu entdecken, oder? Und da ich ja hier nun groß über unseren Neuanfang in jedweder Hinsicht und dem hehren Ziel, jeden Monat einen neuen Ort zu entdecken, schwadroniert habe, konnte es so nicht weitergehen!